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Forschungsprojekt "HybOM"

(Förderkennzeichen: 16KN076602 , Laufzeit: 01.10.2017 - 31.12.2020)

Das ZIM-Kooperationsprojekt "Hybride Fügeverfahren und Oberflächenschutz von Magnesium" ("HybOM") hat das Ziel, ein Firmen-Netzwerk aufzubauen, dessen Mitglieder kooperativ magnesiumspezifische Fertigungsprozesse und –verfahren entwickeln, um die Verwendung von Magnesium außerhalb von Premiummärkten zu etablieren.

Um den Sprung aus den Premiummärkten in mittelpreisige Produktklassen zu realisieren, müssen innovative Fertigungsprozesse und -verfahren mit einem hohen Automatisierungsgrad entwickelt werden.

Dazu sind Prozesse erforderlich, die mit den gängigen Fertigungsverfahren eine bessere Oberflächenqualität der Magnesiumbauteile gewährleisten und somit die Kosten für den Korrosionsschutz verringern.

Die Herstellung von Magnesiumbauteilen mit einer hohen Oberflächengüte fängt bei der Herstellung durch Ur- oder Umformen an. Denn Verunreinigungen, die in diesem Prozessschritt nicht in die Oberfläche eingetragen werden, müssen später nicht entfernt werden. Es reicht also nicht, die Oberflächenbehandlung separat zu betrachten - es muss die komplette Fertigungskette in die Entwicklung miteinbezogen werden. Hierbei stehen besonders folgende Themen im Fokus:

  • Gussprozesse
  • Trennmittel
  • Konstruktion
  • Oberflächenbehandlung
  • Fügetechnologie
  • Qualitätssicherung 
  • Legierungen


Die Firmen des Netzwerkes repräsentieren die gesamte Prozesskette der Herstellung von Magnesiumbauteilen  - von der Legierung über die Bauteilherstellung durch Urformen oder Umformen und Fügen bis hin zur Beschichtung.

Das Netzwerk wird durch die DFO betreut und wurde in Zusammenarbeit von der DFO e.V. und der Europäischen  Forschungsgemeinschaft Magnesium e.V. (EFM) ins Leben gerufen.

Weitere Informationen finden Sie auf der  HybOM-Website
 


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