DFO e.V. - Forschung, Wissenschaft und Technik für industrielle Lackiertechnik in Deutschland
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Herr Timmermann
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Projekte



2100-013-05 - Untersuchungen zur Erhöhung der Einsatzbreite der triboelektrischen Pulverlackierung sowie zu Meß- und Kontrollmethoden für die Anlagenoptimierung zurück


Projektdauer:
01.01.1994 bis 31.05.1996

Förung durch:
BMBF

Aktueller Stand::
Abgeschlossen

Erfolge bei der Reinhaltung von Luft und Wasser sowie Fortschritte in der Abfallentsorgung und zum Schutze des Bodens sind heute Qualitätsmerkmale einer moderner Industriegesellschaft und belegen, dass industrielles Wachstum nicht mit der Zerstörung der Umwelt verbunden sein muss.

Wissenschaft und Industrie sind gefordert, dazu beizutragen, dass durch Integration des Umweltschutzes in allen Bereichen der industriellen Produktion eine sinnvolle Versöhnung von Ökonomie und Ökologie stattfindet.

Die elektrostatische Pulverlackierung gewinnt (neben dem Einsatz von Wasserlacken) aus ökologischen Gründen immer mehr an Bedeutung. Die beim konventionellen Lackieren auftretenden Quellen für Luft- und Abwasserverunreinigung(Lösemitteldämpfe, Overspray und Lackschlamm) fallen nahezu vollständig weg. Hinzu kommen technologische und ökonomische Vorteile durch die Automatisierbarkeit der Beschichtungsprozesse, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen (Brand und Gesundheitsschutz) und Qualitätsverbesserungen.

Trotz hoher Zuwachsraten von durchschnittlich 8 - 12% in den letzten Jahren ist die erreichte Einsatzbreite der Pulverlackierung mit ca. 10 - 15% der ofentrocknenden Industrielackierungen in Deutschland bei weitem noch nicht befriedigend. Es ist deshalb offenkundig notwendig, diese zukunftsorientierte Oberflächentechnologie für neue Anwendungsgebiete, interessante Beschichtungsstoffe und spezifische Aufgabenstellungen weiterzuentwickeln und zu nutzen. Ressourcen für einen Fortschritt werden vor allem in der Weiterentwicklung der triboelektrischen Pulverbeschichtung gesehen. Bei diesen Beschichtungsgeräten erfolgt die elektrostatische Aufladung des Pulvers beim turbulenten Durchströmen eines meist ringspaltförmigen Isolierstoffkanals (meist (PTFE) im Pistolenkörper. Die Ladung des Pulvers ist durch die Wahl des am negativen Ende der Elektrisierungsreihe liegenden PTFE positiv. Nicht zuletzt haben die Antihafteigenschaften von PTFE zu dieser Wahl geführt.

Dieses Verfahren nutzt die triboelektrische Aufladung als auslösenden Faktor und verwendet gleichzeitig die an einer geerdeten Influenzelektrode entstehenden freien Ladungsträger zur weiteren Erhöhung der Teilchenladung (Triboauftrag). Diese Aufladung der Pulverteilchen erfolgt im Innern des Sprühgerätes, damit unabhängig von der Konfiguration zwischen Werkstück und Sprühgerät (wichtig für Innenbeschichtung) und ohne eine große Anzahl freier, nicht an das Pulver gebundene Ladungen.

Abschlussbericht: Bestnr.: 2100-013-05 Preis: 384,40€





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