DFO e.V. - Forschung, Wissenschaft und Technik für industrielle Lackiertechnik in Deutschland
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Herr Timmermann
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Projekte



2200-036 - Ermittlung einer praxisorientierten Methodik zur Prognose möglicher Spätschäden auf beschichteten Holzoberflächen im Innenbereich-Analyse der Einflußfaktoren und ihrer Bedeutung zurück


Projektdauer:
01.11.1996 - 31.03.1999

Förung durch:
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Aktueller Stand::
Abgeschlossen

Der Grundgedanke dieses Projektes besteht darin, die auslösenden Faktoren für chemisch- mechanische Alterungsprozesse zu spezifizieren und damit die Ursachen für Spätschäden einzukreisen. Diese Faktoren sollen im Hinblick auf die genannten Spätschäden in komplexen Schnellalterungsverfahren mit hohem Wirkungsgrad nachgebildet werden, was insbesondere nur durch die Kombination von Wärme, Licht und Feuchtigkeit möglich erscheint. Kombination, zeitlicher Verlauf und Folge der Faktoren sind prüfmethodisch zu optimieren und auf möglichst wenige Moduln zu beschränken.

Es ist davon auszugehen, daß mit bekannten praktizierten Methoden zur Simulation von Lichtund Klimaeinflüssen auf Lackoberflächen im Innenbereich dir Vielfalt der Einflußfaktoren nicht abgedeckt werden kann. Dennoch sollte die Vielfalt der Prüfgeräte nicht weiter erhöht werden. Daher enthält die Problemstellung auch die Aufgabe, optimierte Simulationsmethoden mit eingeführten Geräten zu realisieren. Dies ist besonders wichtig, da es sich bei Möbelherstellern und Innenausbaubetrieben um mittelständisch strukturierte Unternehmen handelt, für die eine Erweiterung der Prüfmittelvielfalt nicht tragbar ist. Spätschäden zu vermeiden, ist aber für die Unternehmen von existentieller Bedeutung.

Das Hauptziel des Projektes besteht insbesondere darin, die Einflußfaktoren auf die genannten Spätschäden in komplexen Schnellalterungsverfahren mit hohem Wirkungsgrad nachzubilden, wobei möglichst wenige begleitende Prüfverfahren erforderlich sein sollen. Weiterhin ist zu klären, welche Einflußfaktoren für·die jeweiligen Spätschäden im besonderen zu beachten sind, um geeignete technologische Maßnahmen einleiten zu können.

Das Hauptziel läßt sich in 3 Komplexe untergliedern:
- Entwicklung spezifizierter Simulationsmoduln zur Auslösung vonWirkungsmechanismen, die zu "Spätschäden" führen,
- Ableitung von Regeln für die Vorgehensweise bei.der Analyse von Ursachen für Spätschäden mit Hilfe spezifizierter Simulationsmoduln und ausgewählter begleitender Prüfungen,
- Ableitung von Vorschlägen für die Vorgehensweise bei der Prüfung von Neuentwicklungen im Hinblick auf Spätschäden (Risikobegrenzung).

Abschlussbericht: Bestnr.: 2200-036 Preis: 148,60€





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