DFO e.V. - Forschung, Wissenschaft und Technik für industrielle Lackiertechnik in Deutschland
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Projekte



2500-001 - Verfahrensentwicklung zur mobilen Ausbesserung von Pulverlackschäden an Stahlbauteilen mittels Lasertechnologie zurück


Projektziel:
Schaffung einer einfachen Möglichkeit zur Ausbesserung von Schäden an pulverbeschichteten Großbauteilen

Projektdauer:
01.01.2003 - 31.12.2004

Förung durch:
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Aktueller Stand::
Absgeschlossen

Im Zuge steigender Anforderungen an Stahlprodukte in Hinsicht auf Korrosionsschutz und Oberflächengestaltung nimmt der Anteil von lackierten oder beschichteten Bauteilen kontinuierlich zu. Aufgrund der ökonomischen und ökologischen Vorteile des Pulverlackierens stieg der Verbrauch an Pulverlack in den letzten 20 Jahren weltweit von ca. 100.000 t 1980 auf ca. 700.000 t im Jahr 2000 an.

Abschlussbericht: Bestnr.: 2500-011 Preis: 97,20€

Die mit Pulverlack beschichteten Bauteile erfüllen hohe qualitative Ansprüche in Hinsicht auf Funktionalität und Design. Die Pulverlackschicht weist eine hohe Haftfestigkeit, Schlagzähigkeit und Chemikalienbeständigkeit auf und wird im Innen- und Außenbereich eingesetzt. Zur Wirtschaftlichkeit trägt die hohe Materialausbeute bei, die unter Berücksichtigung der Einbrennverluste und des Gesamtwirkungsgrades der Pulverrückgewinnung etwa 95 bis 98% beträgt.

Pulverlack wird mittels elektrostatischer Sprüheinrichtungen auf die Bauteile aufgebracht und anschließend im Ofen verschmolzen und vernetzt. Dieser Vorgang dauert je nach Pulver zwischen 15 und 20 Minuten bei ca. 170°C.

Das Beschichten mit Pulverlack hat allerdings den Nachteil, dass mögliche Schäden, die beim Transport oder bei der Montage in das fertig beschichtete Bauteil eingebracht werden, nicht adäquat ausgebessert werden können. Solche Fehlstellen werden zur Zeit häufig mit Nasslacken bzw. mit Lösemittel-Pulverlack-Mischungen ausgebessert, was jedoch zu nicht tolerierbaren Unterschieden in Farbe, Oberflächenbeschaffenheit bzw. Korrosions- und Chemikalienbeständigkeit zwischen Beschichtung und ausgebesserter Stelle führt. Eine hinreichende Lösung für dieses Problem wurde bisher nicht gefunden.

Ziel dieses Projektes ist es, Pulverlackschichten mit einer definierten Dicke auf die Fehlstellen auftragen zu können und diese Pulverschicht mit dem Laser zu verschmelzen und vernetzen. Die neu aufgetragene Lackschicht soll aus optischen Gründen nahtlos in die bereits bestehende Schicht übergehen und eine ausreichende Korrosionsbeständigkeit und Haftfestigkeit haben.





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