DFO e.V. - Forschung, Wissenschaft und Technik für industrielle Lackiertechnik in Deutschland
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Herr Timmermann
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Projekte



2200-46 - Früherkennung von Korrosionsschäden unter Lackschichten mit zerstörungsfreien lockin-thermographischen und mikroskopischen Methoden zurück


Projektdauer:
01.08.2001 - 31.07.2003

Förung durch:
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Aktueller Stand::
Abgeschlossen

Für die Prüfung eines im frühen Stadium sich entwickelnden Korrosionsschadens unter einer Beschichtung, die zudem zerstörungs- und kontaktfrei arbeitet, sind eine thermografische Methoden (dynamisches Wärmeflussverfahren), speziell die sogenannte Lockin-Thermografie umsomehr geeignet, da diese Methode in ihrer Entwicklung bezüglich der Empfindlichkeit und Schnelligkeit erheblich vorangeschritten ist.

Hauptziele des Projektes waren, mit einer verbesserten Variante der Lockin-Thermografie, der Puls-Phasen-Thermografie (PPT) kleinste, verdeckte Korrosionsstellen zu detektieren. Damit könnten Aussagen zur Wirksamkeit von Korrosionsschutzmaßnahmen erhalten werden. Die Bearbeitung dieses Projektes erfolgte in enger Zusammenarbeit des FPL unddes IKP (Universität Stuttgart), unter gemeinsamer Nutzung der vorhandenen Erfahrungen beider beteiligter Forschungsstellen. Die Einsetzbarkeit und Grenzen der Methode wurden an künstlich erzeugten DefektsteIlen geprüft. Bei der Herstellung geeigneter Defektstellen wurde ein umfangreicher Untersuchungsbereich abgedeckt, durch Variation mehrerer Parameter, wie Substrat, chemische Zusammensetzung bzw. Schichtaufbau der Lackierung und Art der Kontamination. Um die Empfindlichkeit der Methode auf verkürztem Wege, d.h. über zeitsparende Labortests testen zu können, wurden DefektsteIlen zusätzlich auch durch Kurzzeitbewitterungen erzeugt bzw. verändert und die daraus resultierenden Ergebnisse mit Ergebnissen aus parallellaufenden Langzeitbewitterungsversuchen verglichen. Die Methode wurde auch an Realbauteilen erprobt.

Abschlussbericht: Bestnr.: 2200-046 Preis: 62,40€





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