DFO e.V. - Forschung, Wissenschaft und Technik für industrielle Lackiertechnik in Deutschland
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Herr Timmermann
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Projekte



2200-082 - Entwicklung von Prüfverfahren zur schnelleren Prognose des Langzeitschutzes von Holzbeschichtungen im Außenbereich zurück


Projektdauer:
01.04.2011 - 31.03.2013

Förung durch:
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Aktueller Stand::
Abgeschlossen

Gegenstand des Projektes ist die Entwicklung von Mess- und Prüfverfahren zur schnelleren Prognose des Langzeitschutzvermögens von Holzbeschichtungen für Außen auf der Basis von bisher für solche Beschichtungen nicht etablierter Techniken, wie Chemilumineszenz oder Ionenpermeabilität im Vergleich mit anderen Messverfahren. Die Entwicklung/Evaluierung der Messverfahren ist gekoppelt an die Aufklärung der Versagensmechanismen von Holzbeschichtungen, der mechanischen, physikalischen und chemischen Degradation von Bindemitteln sowie kritischer Zustände für die Schutzwirkung wie Mikrorisse oder Versprödungen. Die Aufklärung dieser Zusammenhänge dient der Entwicklung von Algorithmen zur schnellen Vorhersage von Veränderungen von Beschichtungen bei Bewitterung und ist Voraussetzung für die schnelle Prognose der Leistungsfähigkeit von Beschichtungssystemen. Die Forschungsergebnisse führen zu neuen/verbesserten Verfahren zur Bewertung und Prognostizierung des
Langzeitschutzes von Holzbeschichtungen für den Außenbereich. Im Ergebnis des Projektes werden Untersuchungsverfahren abgeleitet, die signifikante Veränderungen der Oberfläche von mit wasserbasierenden Lacken beschichteten Holzwerkstoffen schnell erfassen und so in deutlich kürzeren Zeiten Aussagen über das Langzeitverhalten ermöglichen. Zusätzlich werden erstmals für andere Anwendungen entwickelte Prüfmethoden sowie Korrelationsanalysen zur Selektion geeigneter Prüf- und Messverfahren für Holzbeschichtungen angewandt. Es wird angestrebt, einerseits Prüfkosten zu sparen und Entwicklungszeiten zu reduzieren oder zu ermöglichen, zielgerichtet durch geschaffene höhere Prüfkapazitäten ein breiteres Spektrum an Formulierungen untersuchen zu können. Die dazu geeigneten Methoden sind bisher für Holzbeschichtungen nicht ausgearbeitet. Auch ist nicht untersucht, welche Versagensursachen auf einem Abbau des Beschichtungsstoffes und welche auf dem speziellen Verhalten des Holzträgers beruhen. Hier setzt das Vorhaben an.





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